Bayern in der Krise: Das
traditionelle Ein-Parteien-System wurde abgeschafft. Laptop und Lederhose haben
Kurzarbeit angemeldet. Das Isental wird betoniert. Waldi ist gefeuert. Und der
neue Ministerpräsident sorgt lieber in Berlin für Nachwuchs als sich um die
aussterbenden Landstriche in seiner bayerischen Heimat zu kümmern.
Höchste Zeit, dass die Wellküren,
nach jahrelanger und segensreicher Aufopferung für ihren Heimatort Oberschweinbach,
jetzt auch die Sache für ganz Bayern in die Hand nehmen! Als „Beste Schwestern“
beweisen sie eindrucksvoll, dass es neben Pauli, Hohlmeier, Gloria und
Haderthauer doch noch richtige Frauen gibt. Jetzt stellt sich Bayerns einzig
wahre Schwester-Partei zur Wahl: Mit einem Programm, das Rettung verheißt. Für
die geschundenen Seelen, die gerade dabei sind, vom rechten Glauben
abzufallen. Für die Einsamen,
die sich nach Liebe sehnen. Für die Verzweifelten, die neue Hoffnung suchen.
Und natürlich für alle, die ohne Wellküren-typische Stubenmusik,
Nonnentrompeten-Klänge und den Schwestern-Dreigesang einfach nicht leben können
oder wollen.
Moni, Burgi und Bärbi Well
stehen für die weibliche Synthese aus bayerischer Volksmusik und Kabarett. Als „einziges
Hardcore-Stubenmusik-Terzett“ (Jury Hoferichter-Preis) ziehen die Wellküren nun
schon seit mehr als 23 Jahren über die deutschsprachigen Kabarett- und Kleinkunstbühnen.
Die drei Schwestern stammen, wie ihre Brüder, die Biermösl Blosn, aus der
17köpfigen Volksmusikerfamilie Well aus Günzlhofen/Oberschweinbach, einer
kleinen Gemeinde zwischen München und Augsburg. Von ihrem Vater, der Lehrer und
Chorleiter im Dorf war, lernten sie den traditionellen Dreigesang und
zahlreiche Musikinstrumente. Bereits als Kinder traten sie mit der Familie bei
Vereinsfeiern, Feuerwehrfesten und Musikantentreffen auf.

