Leonard
Cohens Songs haben über Jahrzehnte hinweg in ihrer konsequenten Schlichtheit
und lyrisch-lakonischen Melancholie das Publikum tief berührt. Denis Fischers
großes Gespür für Theatralik und Interpretation haucht ihnen nun aufregend
frisches Leben ein.
Er
zeigt uns ein Portrait des Künstlers als junger Mann - bitter, sarkastisch,
aber auch sexy, gesegnet mit einer „golden voice“ und dem süffigen Humor heiterer
Verzweiflung.
Es
geht um Liebe, Hass, Sehnsucht, Erfüllung, den strafenden Gott, die liebende
Frau und umgekehrt.
Fischer darf diese legendären Lieder leider nicht mehr in deutscher Bearbeitung singen. Aber er macht sie in minimalistischer
Kleinkunst-Besetzung neu erlebbar und ergänzt sie um eine Handvoll eigener, von
Cohen inspirierter Songs. Wie in den vorausgegangenen Programmen („Devil in
Disguise“, „Death Songs“) und seiner umjubelten Hommage an Harald Juhnke überzeugt
der junge Entertainer mit samtig tiefer Stimme und der geheimnisvoll funkelnden
Bühnenpräsenz eines jungenhaften Altmeisters. Er ist cool und zerbrechlich,
wild und elegant, Pop und Chanson
mit der idealen Mischung aus Drama und Augenzwinkern.
Denis
Fischer – Gesang
Carsten
Sauer – Piano
Ralf
Stahn – Bass

